Zwischen Erfolg und Erschöpfung

Shownotes

UnternehmerInnen sind es gewohnt, Verantwortung zu tragen, Entscheidungen zu treffen und auch dann weiterzumachen, wenn es schwierig wird. Doch was passiert, wenn genau diese Stärke irgendwann zur Belastung wird?

In dieser Folge spreche ich mit Sylvia Prager, psychologischem Coach, Hormoncoach, (Female) Health Coach, über Burnout, Leistungsdruck und die Frage, warum gerade UnternehmerInnen häufig viel zu lange über ihre eigenen Grenzen gehen.

Sylvia verfolgt in ihrer Arbeit einen ganzheitlichen Ansatz: Sie betrachtet nicht nur Gedanken und Verhaltensmuster, sondern bezieht Körper, Geist, Seele und Emotionen mit ein. Geprägt wurde dieser Ansatz auch durch ihre eigene Geschichte. Sylvia hatte selbst ein schweres Burnout erlebt. Hört selbst, wie sich das bemerkbar gemacht hat und welche Warnzeichen Sylvia ignoriert hatte.

Ihre eigene Erfahrung wurde später zu einem wichtigen Impuls für ihre heutige Arbeit. Denn Sylvia stellte damals fest, dass ihr eine Anlaufstelle fehlte, die den Menschen als Ganzes betrachtet: nicht nur Symptome, sondern auch Werte, Glaubenssätze, das eigene Verständnis von Erfolg und Leistung und die Frage, welche inneren Antreiber eigentlich hinter unserem Verhalten stehen.

Wir sprechen darüber, warum UnternehmerInnen besonders gefährdet sein können. Sylvia hat uns ein Zitat mitgebracht und erklärt uns in diesem Kontext warum wir immer Recht behalten werden, wenn wir das glauben, was wir denken.

Wir sprechen über die enge Verbindung von Selbstwert und Leistung, über Perfektionismus, Selbstreflexion und darüber, warum erfolgreiche Menschen manchmal gerade darin Schwierigkeiten haben, sich Unterstützung zu holen.

In meinem Konflikt der Woche wird es sehr persönlich und wir entdecken (wirklich völlig ungeplant) ein Muster bei mir, welches noch unbearbeitet ist. Könnt Ihr den unbearbeiteten Glaubenssatz identifizieren? Schreibt es gerne in die Kommentare.

Außerdem gibt Sylvia ganz konkrete Impulse, die sich ohne großen zusätzlichen Zeitaufwand in den Alltag integrieren lassen.

Eine Folge über Leistung und Selbstwert, Verantwortung und Grenzen – und darüber, warum Selbstfürsorge für UnternehmerInnen kein Luxus ist, sondern vielleicht eine der wichtigsten Investitionen überhaupt.

Wenn Dich das angesprochen hat, kannst Du dir bei Sylvia sogar ein kostenloses Klarheitsgespräch buchen und völlig unverbindlich prüfen ob sie die Richtige für dich ist.

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Weitere Infos zu Sylvia findest Du hier:

LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/sylvia-prager-a195a5215/ Instagram: https://www.instagram.com/sly_soulbodymind/ Websites: www.slyyoga.de oder www. allesnaturgut.de

Transkript anzeigen

00:00:01: Heute habe ich die wunderbare Sylvia Prager bei mir zu Gast und wir sitzen hier auch live zusammen.

00:00:08: Sonst hab' ich oft Online-Aufzeichnungen, und dich darf ich heute hier in Eltville begrüßen!

00:00:14: Ich freue mich sehr, dass du da bist im Podcast FAMILIE MACHT GELD!

00:00:17: Dankeschön!

00:00:19: Geht's dir?

00:00:20: Mir geht es sehr gut!

00:00:21: Du bist

00:00:22: psychologischer

00:00:23: Coach

00:00:24: und das Besondere bei dir ist, dass Du mehrere Ebenen vereinzt also... Körper, Geist, Seele, Emotionen.

00:00:36: Und da kannst du ja auch später mal ein bisschen was dazu erzählen, was dein besonderer Ansatz ist.

00:00:44: und wir wollen heute über das Thema Burnout bei Unternehmern sprechen.

00:00:51: Du hast ja auch diese Erfahrung selber gemacht und da will ich jetzt ganz hart einstärken.

00:00:57: Total okay!

00:00:59: Du hattest ein Burnout, Sylvia.

00:01:00: Wie hast du das denn gemerkt?

00:01:02: Hat sich das irgendwie angekündigt?

00:01:05: Ja, das hat sich über viele Jahre angekundigt.

00:01:09: Ich bin natürlich drüber hinweggegangen weil ich eben einen sehr hohen Leistungsanspruch an mich selbst hatte und es auch einfach in der Lebensphase war und das kennen viele junge Unternehmer-, Manager-Familien wahrscheinlich, wo einfach ein sehr, sehr hoher Druck per See herrschte Und das natürlich gepaart mit einem enorm wohnen Leistungs- und Perfektionsanspruch war einfach, ja, schlussendlich dann der Auslöser dafür.

00:01:38: Man merkt es natürlich... Ich muss dazu sagen, es war auch wirklich ein massives Burnout.

00:01:42: also da gibt's ja auch noch mal so Abstufungen sag ich mal.

00:01:47: Also ich hatte einen körperlichen geistigselischen Zusammenbruch vollkommen, da ging gar nichts mehr.

00:01:53: Wer hat sich das geäußert?

00:01:55: Ich bin auf offener Straße zusammengebrochen, habe geweint und hab nicht mehr aufgehört zu weinen.

00:02:00: Das war eigentlich fast ein halbes Jahr?

00:02:04: Also das kann man sich gar nicht vorstellen!

00:02:07: Wenn man dich hier so sitzen sieht auch überhaupt nicht muss ich das sagen.

00:02:10: ja.

00:02:11: Ja, das war auch damals so.

00:02:13: also ich bin grundsätzlich eine frohnatoren positiver Mensch und das war für mich auch kaum annehmbar dass das jetzt so ist.

00:02:22: Also ich habe sogar zu Beginn des Burnouts eigentlich noch weiter dagegen gekämpft, weil ich mir selber nicht eingestehen konnte dass es jetzt nicht mehr gehen soll.

00:02:33: Und die Anzeichen waren natürlich ganz klar Bereitstheit, totale innere Unzufriedenheit auch, weil man natürlich nichts und niemandem mehr gerecht wird.

00:02:42: Konflikte innerfamilie, außerfamiliär körperlich viele Infekte oder so eine hohe Infektanfälligkeit.

00:02:52: Ja, also auf allen Ebenen hat sich das gezeigt und ich bin immer wieder darüber hinweggegangen.

00:03:00: Also du hast die Warnsignale ignoriert?

00:03:02: Komplett!

00:03:03: Und ich denke dass es wahrscheinlich gar nicht so selten... Was hast du zu der Zeit beruflich gemacht?

00:03:10: Ich war in einer Digitalagentur, die Geschäftsführungsassistenz für zwei Geschäftsführer Hab zusätzlich noch als Ressort PR-Management interimsmäßig geleitet und New Business Management gemacht.

00:03:25: Wir haben noch ein Haus gebaut, mein Mann hat sich zu dem Zeitpunkt selbstständig gemacht.

00:03:29: ich hatte zwei kleine Kinder war Vorstandsvorsitzende von unserer Elterninitiative, hatte sich ihren Ämter also nirg.

00:03:37: das war dann einfach auch so das Programm.

00:03:39: Und wie bist du da rausgekommen?

00:03:41: Also es hat erst mal einen Moment gedauert, das ist ja wie in verschiedenen anderen Prozessen auch.

00:03:47: Brauchtest du erstmal diese Annahme?

00:03:49: Dass du überhaupt erstmal annimmst dass es jetzt so ist?

00:03:52: Das hat erst einmal ein Wochen gedaubert und das war natürlich für meine Chefs auch ganz schwierig.

00:03:57: da waren wir immer im Austausch und ja dass ich von heute auf morgen weggebrochen bin war eine mittelschwere Vollkatastrophe.

00:04:03: Und da eben auch immer wieder dieser Anspruch zu sagen Ja ich kann doch nicht!

00:04:06: Es geht doch jetzt nicht!

00:04:07: So also sich das selber gar nichts zu erlauben dass das System jetzt mal in Schlussstrich zieht.

00:04:15: Das hat wirklich noch einmal einige Wochen gedauert und schlussendlich habe ich mir dann Therapeutische Hilfe gesucht, war es aber auch ein bisschen der Auslöser für das war was ich heute mache weil ich in dieser Zeit eben auch gemerkt hab Es gibt eigentlich keine Anlaufstelle die dich so als Gesamtheit wahrnimmt.

00:04:33: Du kannst zum Psychologen gehen Da hast du oft die Gesprächstherapie erstmal.

00:04:38: Und dann bist du erst mal viel am Reden und am Aufarbeiten, und am Hingucken und so... ...und dann gehst du zum Arzt der guckt sich dann irgendwie deine Blutwerte an und dann gehste vielleicht zum Osteopathen weil du verstand bist oder so.

00:04:50: Aber dass jemand quasi auch mal ganzheitlich gesamt auf dich draufguckt und auch schaut okay ist es denn überhaupt dazu gekommen?

00:05:00: Was sind denn deine Werte, was sind deine Glaubenssätze?

00:05:03: Wie denkst du über Erfolg?

00:05:04: wie denkst Du über Leistung.

00:05:06: Was macht Dich aus?

00:05:07: Wie ist Deine Identität solche Dinge?

00:05:09: Was glaubst Du Über Dich?

00:05:11: Ja ein ganz ganz wertvolle Frage!

00:05:13: Was glaubt Du über dich?

00:05:15: Wer bist

00:05:15: Du?!

00:05:18: Und die Fragen hätte ich damals A überhaupt nicht beantworten können und B gab es auch keinen der mir diese Fragen gestellt hat.

00:05:24: Und dann bist Du darüber bis zu dem gekommen was Du jetzt heute mal.

00:05:28: Schlussendlich, ja.

00:05:29: Also das ist in mir natürlich gereift über die Zeit, über die Jahre, überall diese Ausbildungen.

00:05:34: Irgendwann habe ich gesagt, ich möchte eigentlich der Mensch sein den ich mir selber gewünscht hätte.

00:05:39: Also weder mein Partner noch meine Chefs, noch meine Freundin, noch meiner Mutter und noch meine Kinder.

00:05:45: Da hatte so das Gefühl, ich bin so alleine auf weiter Flur mit meinem Leistungsanspruch, mit meinem Denken, mit meinen Seinen... Und irgendwie versteht mich keiner!

00:05:54: Und ich finde ja gerade dieses komplette Wegbrechen, was ja dann der Fall ist.

00:05:59: Ist ja eigentlich viel schlimmer.

00:06:02: Sei jetzt mal aus der Perspektive einer Organisation.

00:06:07: Ja?

00:06:07: Absolut!

00:06:08: Als wenn man irgendwann woanders ansetzt.

00:06:13: Und ich find das so schwierig bei Unternehmern.

00:06:17: meine Meinung und dass was sich sehe... ...ist das anders.

00:06:21: Man kann über die Unternehmer Und vor allem auch über die Familienunternehmen.

00:06:26: Nicht diese, das drüber stülpen und sagen, ja da musst du halt mal ein bisschen mehr auf dich achten.

00:06:32: also das funktioniert einfach nicht.

00:06:34: Also deswegen ist halt auch die Frage warum ist es für Unternehmer so schwierig?

00:06:40: Das zu verhindern... Ich meine ich könnte mir auch vorstellen, ich weiß nicht ob du das teilst aber ich glaube dass Vielleicht sogar viele Unternehmer ein hochfunktionales Burnout haben und damit weitermachen.

00:06:53: Ja, mit drei Ausrufezeichen hier.

00:06:56: Genau!

00:06:58: Und das ist natürlich ein Problem denn jemand der in so einem Zustand ist, er trifft schlechtere Entscheidungen hat vermutlich mehr Konflikte ja es hat auch eine Auswirkung auf das ganze System.

00:07:13: Und deswegen einmal die Frage, warum ist es denn für Unternehmer so schwierig auf sich zu achten und das zu verhindern?

00:07:24: Also ich denke, es ist sehr vielschichtig.

00:07:26: Und natürlich auch sehr individuell.

00:07:28: Aber ich habe jetzt in der Begleitung der Menschen, die momentan bei mir sind verschiedene Fälle.

00:07:36: Und da erzähle ich jetzt einfach mal ein bisschen aus dem Wehkästchen von meinem Erfahrungs-Kontext.

00:07:42: Es gibt sowohl die Fälle, die einfach in Zwängen schwecken.

00:07:45: Weil man sich natürlich mit dem Unternehmertum auch irgendwo, ich sag mal wie so einen goldenen Käfig gebaut hat.

00:07:54: Ich will damit nicht sagen dass das ein selbstgewähltes Schicksal ist aber das sind natürlich Dinge, die sich entwickeln.

00:08:01: Was meinst du mit goldenen Käfig?

00:08:03: Mit goldenem Käfig meine ich, das Unternehmen ist gewachsen.

00:08:06: Man hat Verantwortung und hat Mitarbeiter man hat Aufträge, man hat natürlich auch Verpflichtungen sowohl finanzieller Art als auch sein Auftrag gegenüber.

00:08:17: Das kann sich ein Angestellte wahrscheinlich gar nicht vorstellen.

00:08:20: wie schwierig es ist da irgendwo einen Strich zu ziehen um zu sagen dass es jetzt wichtig ist weniger wichtig ja.

00:08:28: also das Rad muss ja auch sich drehen.

00:08:31: Also wer ein Unternehmen führt und wer auch Mitarbeiter Verantwortung hat, der weiß allein die Personalkosten.

00:08:39: Das sind natürlich Kosten, die enorm sind und die einem vielleicht auch ein Stück weit Angst machen wenn man sich Gedanken darüber macht wo machst du die Abstriche?

00:08:48: Man hat dann natürlich irgendwann sich Familie, Lifestyle so aufgebaut dass auch da wieder ganz viele Faktoren mit reingehen, dass man sagt naja klar das muss bedient werden Die Hypothek fürs Haus oder die Immobilien, die dann irgendwie in Stamm gehalten werden müssen.

00:09:03: Die Ausbildung der Kinder ist ja mannigfaltig an Gründen.

00:09:10: Das würde ich jetzt mal so als äußere Zwänge bezeichnen und da gibt es natürlich noch so die inneren Zwänge, die oftmals auf einer sehr unbewussten Ebene stattfinden.

00:09:23: Es ist oft eine frühkindliche Prägung.

00:09:27: Da darf man schon auch mal hinschauen wo komme ich her?

00:09:30: Ja, wir haben meine Eltern gelebt.

00:09:32: Was habe ich da so mitbekommen?

00:09:33: Und das kann auch wieder viel schlichtig sein!

00:09:35: Das kann sein dass ich sage, wie meine Eltern lebt haben will ich auf keinen verleben.

00:09:38: deswegen mache es heute anders oder besser oder auch ein familiärer Drup.

00:09:43: Das ist ja oftmals bei Unternehmen die über Jahrzehnte vielleicht sogar auch Jahrhunderte gewachsen sind nochmal anders gelagert.

00:09:54: Total!

00:09:56: Also dass du da auch irgendwie datas spielen, wirklich ganz krasse Wertefaktoren mit rein.

00:10:01: Ich meine aber auch mit diesem inneren Druck Glaubenssätze die Du hast.

00:10:06: Was glaubst Du über Erfolg?

00:10:09: Was glaubt Du über Leistung?

00:10:11: Als ich hatte mal in einer meiner Ausbildungen hatte der Ausbilder eröffnet, also plippschat und schrieb ein Satz an.

00:10:17: Und dieser Satz war... Und ich habe es so durchgelesen und dann hast du ja sofort erstmal so ein Impulse her.

00:10:26: Natürlich bin ich fast weg!

00:10:28: Ich stachste, ne?

00:10:29: Also das ist die erste Wahrnehmung wenn man sagt Ja.

00:10:32: Und je tiefer wir in dieser Ausbildung eingestiegen sind desto mehr habe ich mich um meine Wahrnehnungen bezüglich dieses Satzes hinterfragen weil wir sind alle sehr gekoppelt an Leisten und wir koppeln auch unseren Wert Wust oder Unbewusst ganz stark an Leistung.

00:10:51: Das ist aber auch so ein Generationenthema, denke ich.

00:10:55: Denn gerade die Generation, die jetzt so abgibt in Rente geht und auch vieles aufgebaut hat... Ich meine der Wohlstand unseres Landes kommt daher!

00:11:09: Von dieser Generationen, die wahnsinnig leistungsorientiert war und dann haben wir eine nachfolgende Generation So einen anderen Ansatz jetzt sichtbar gemacht hat und das führt ja auch zu Konflikten.

00:11:26: Das ist super, super schwierig wenn man in Familienunternehmen ist es dann zusammenzubekommen.

00:11:32: Und die Frage ist halt auch war dann auch jemand der immer über seine Grenzen gegangen ist wirklich ein Vorbild auf.

00:11:41: Ja also

00:11:42: absolut.

00:11:45: Ich meine ich brauche da nur meine eigene Familie zu schauen.

00:11:48: Ich habe einen Burnout hinter mir, mein Mann hat einen Burn out hinter sich.

00:11:52: Natürlich haben die Kinder einen anderen Umgang mit Leistung und auch wir sind immer wieder an dem Punkt als Eltern wo wir auch Unternehmer natürlich feststellen dass sie einen anderen umgang damit haben bestimmt einerseits weil wir ein schlechtes vorbild waren in der hinsicht Aber vielleicht auch, weil die Gesellschaft das momentan an das vorlebt.

00:12:16: Das ist ja für junge Menschen wirklich ein Spagat und eine Herausforderung.

00:12:21: nach einerseits so digital in dieser Welt immer so suggeriert zu bekommen heißt es eigentlich so einfach erfolgreich zu sein und du musst es nur wirklich wollen aber dass dahinter eben auch ganz viel entbehrung steckt und ganz ganz viel harte arbeit Möchte man da natürlich nicht so gerne hören und Ausdauer.

00:12:41: Und Ausdauern, genau!

00:12:42: Ja und auch wirklich Entferungen.

00:12:45: Also von nix kommt halt immer nichts.

00:12:47: Das ist einfach so... Und gleichzeitig finde ich aber dass es auch ganz wichtig ist sich und die eigene Haltung, der auch zu hinterfragen und diesen jungen Menschen auch die Chance zu geben ihren Weg zu finden.

00:13:02: Und auch die chance zu geben eigene Fehler zu machen.

00:13:05: und die wachsen in einer ganz anderen zeit auf mit ganz anderen herausforderung Da wissen wir alle noch gar nicht mit umzugehen.

00:13:12: Ja und jetzt das was in der vergangenheit funktioniert hat einmal so adaptieren auf dass heute Halte ich für gefährlich und halte Es ist schwierig, weil es einfach nicht funktionieren kann.

00:13:29: Geh bei mir meinen Gästen

00:13:31: den Auftrag

00:13:32: erst in die Zwei-Zwesse und Pflicht aber ich bitte euch ja immer einen Zitat mitzubringen!

00:13:47: Ich bin ja schon auch so ein, ich will nicht sagen Phrasendrescher, aber ich mag Aussprüche von schlauen Menschen sehr gerne.

00:13:55: also ich lasse diese oft sehr und sehr gerne in meine Gespräche auch mit einfließen was so sinnbildlich ist.

00:14:02: Und es gibt einen Mann, der hat unfassbar viel schlauer Sachen gesagt!

00:14:05: Das war Henry Ford und unter anderem hat er gesagt, egal was du glaubst... Du glaubst, du hast Recht oder du hast Unrecht?

00:14:14: Oder du kannst das oder kannst es nicht?

00:14:16: Oder schaffst du's oder schafft ihrs nicht?

00:14:18: Du wirst in beiden Fällen recht behalten.

00:14:23: Und das spiegelt finde ich so klar wieder wie elementarwichtig Unsere Einstellung ist, unsere Haltung zu den Dingen und der Glaube an das was ich denke.

00:14:42: Ja.

00:14:45: Und einer meiner Lieblingsprüche ist wirklich glaube nicht alles was du denkst weil dieser Komplex da oben der ist wie man so schön sagt ein toller Helfer aber es sollte nichts unserem Meister werden.

00:14:59: Ja

00:15:00: und wichtig ist ja auch dass man dass da mal kritisch auch hinterfragt und versucht, umzugprogrammieren.

00:15:08: Also das finde ich ja immer sehr hilfreich.

00:15:11: Ich mach' das ja sogar in der Steuerberatung!

00:15:14: Ja

00:15:14: also mit Unternehmern wenn ich merke... Das sind so Glaubenssätze die auch hinderlich sind, die jetzt gar nicht mehr diendig sind.

00:15:24: dann mal kurz zu fragen ob es jetzt okay wäre, wenn wir darüber mal sprechen, so ne?

00:15:29: Das passiert manchmal, ne?

00:15:30: Wenn man über Steuerechts spricht kommt Hoch, ja das sind vor allem.

00:15:35: dann geht es vielleicht um Erfolg des Unternehmens.

00:15:38: Wenn man die BWA bespricht und dann ein Unternehmer sagt naja ich werde ja niemals erfolgreich sein jetzt als Beispiel.

00:15:46: Ja also da wo ich dann auch sage okay können wir da rüber machen?

00:15:52: Warum glauben Sie das jetzt und wie könnten wir das umformulieren?

00:15:57: Im Prinzip sind es ja ganz einfache Tools Die man total früh, das ist jetzt vielleicht auch schon vorwegegriffen.

00:16:07: Auch zu dem was wir heute unseren Hörerinnen mitgeben wollen ja die man im Prinzip ganz einfach auch integrieren kann in sein Leben und da dran arbeiten kann.

00:16:19: Ja

00:16:19: unbedingt also.

00:16:20: die Macht der Worte wird massiv unterschätzt.

00:16:24: Also wenn du überlegst wie oft du Dinge über dich denkst Und wie oft Du Dinge unbewusst ausspricht Das sind alles Manifestationen.

00:16:33: Und das ist kein esoterischer Schi-Schi, das kannst du nachweisen und belegen.

00:16:39: Das ist einfach eigentlich eine Selbsthygnose wenn du's mal runterprichst.

00:16:43: Diese Gedanken und diese Aussagen werden irgendwann wirklich zu Glaubens setzen ja?

00:16:48: Das kennt man schon von kleinen Kindern.

00:16:50: Wenn die oft genug hören, du bist so und so... Du kannst das oder du kannst nicht dein Glauben niederschen.

00:16:56: Es führt zur Handlungen und es fühlt schlussendlich Wenn du so willst, das wird dein Leben irgendwann.

00:17:02: Also du definierst damit selbst dein Leben?

00:17:05: Du jetzt mal zurückblickst was hätte dir also wenn du jetzt nochmal zurückgehen könntest Was hättest du machen müssen damit du nicht in dieses schwere Burnout rutschst?

00:17:18: Ich hätte mir früher Unterstützung suchen können weil ich auch diesen Glaubenssatz hatte.

00:17:30: ich musste es alles alleine schaffen.

00:17:32: Na ja, den kenn ich.

00:17:35: Den kenne

00:17:36: ich, den

00:17:36: Glaubenssatz

00:17:38: und das ist unmenschlich!

00:17:40: Und vielleicht noch was?

00:17:44: Hat jemand gebraucht der mich darauf hinweist

00:17:47: dass

00:17:48: ein Nein ein vollständiger Satz ist?

00:17:51: Es ist beim Männern nicht ganz so stark ausgeprägt meine Erfahrung nach aber Frauen neigen schon dazu auch eher mal sich zurechtfertigen Gewerentscheidungen für Die Dinge, die sie tun oder nicht tun.

00:18:08: Da sind Männer klare tatsächlich.

00:18:11: Bei Männern mache ich aber eher die Erfahrung dass sie sich sehr schwer damit tun Ich habe das eben schon im Vorgespräch kurz gesagt, sich Hilfe zu holen.

00:18:22: Also Hilfe wird schon so assoziiert mit... Ich krieg es alleine nicht hin.

00:18:26: Ja noch nicht sein, weil ich es allein nicht hinkriege Und meine Erfahrungen mit Unternehmern ist ganz oft, dass das fantastische Unternehmer sind.

00:18:34: Also wirklich fantastisch, den kann ich nichts erzählen wie die Unternehmen führen oder sonst irgendwas.

00:18:39: Ich kann mit so einer Metaperspektive drauf schauen klar aber die wissen im Grunde in ihrem Business ganz genau was sie können und was nicht können, was funktioniert, was nicht funktioniert.

00:18:50: Worin Sie oftmals nicht so gut sind ist in der Selbstreflexion und das ist auch schwierig.

00:18:57: es ist total schwierig sich selbst zu reflektieren.

00:19:01: Dafür brauchst du andere Menschen, wir brauchen den Spiegel und Menschen in unserem Umfeld sind nun mal leider weil sie uns mögen oder weil sie verwandt mit uns sind oder das weckt die Gründen auch immer?

00:19:14: Ja also wenn man ja schon richtig eine Machtposition hat.

00:19:19: Ich

00:19:21: glaube ich kann nicht jetzt erwarten dass die Arbeitnehmer einspiegeln.

00:19:26: Ganz ganz wichtiger Aspekt oder abhängig Weil dieses Spiegeln braucht ja auch ein kritisches Spiegel.

00:19:33: Es braucht eben auch mal den Finger in die Bunde zu legen und mal die Themen auch zu thematisieren, die man sonst immer vermeidet.

00:19:46: Und dieses Vermeiden ist auch menschlich!

00:19:48: Also das darf man sich auch mal involuzionsbiologisch betrachten.

00:19:52: Jede Form von Veränderung kostet uns Kraft und Energie.

00:19:56: Alles was wir irgendwie anders machen wollen ist erst mal Stress für das System.

00:20:02: Und du hast jeden Tag genug Entscheidungen zu treffen, genug Themen, für die du Lösungen brauchst.

00:20:08: Da willst du nicht noch ein neues Fass offen und umso wichtiger ist es aber dass es Menschen gibt liebevoll kritisch auch mal unangenehm.

00:20:28: Ich springe mal rüber zum meinem Konflikt der Woche.

00:20:32: Bin gespannt!

00:20:34: Und zwar mein Konflikt der Woche, wie du weißt.

00:20:37: Ich war erst sehr schwer krank letztes Jahr und ernsthaft erkrankt.

00:20:44: Auch als ich diese Phase durchgemacht habe, war für mich völlig klar es muss sich so viel verändern was das Thema selbst für Sorge Sport und so angeht.

00:20:55: Das hat es auch, dass ich jetzt zum Beispiel regelmäßig zu einem Reformapilates hätte es früher nie gegeben ultra inspiriert.

00:21:06: Ich habe einen Lieblings-Podcast, ich weiß nicht ob du ihn kennst Fasting Curious, Verena Poster und Lea Sophie Kramer.

00:21:12: und es gab eine Folge, ich weiss ehrlich gesagt nicht mehr welche wo es darum ging Sport in den Alltag zu integrieren und die Lea Sofie Kramer.

00:21:23: was glaube ich gesagt hat für sie ist das Arbeitszeit?

00:21:26: Großartig!

00:21:28: Also das hab' ich auch adaptiert und das gehe jetzt auch besser hin.

00:21:33: Und jetzt kommen wir zu dem Aber.

00:21:37: Jetzt geht es mir Gott sei Dank besser und ich bin auch wieder back on track!

00:21:42: Und guckt ihr mehr nach mir?

00:21:44: Habt ihr aber trotzdem ein schlechtes Gewissen, weil dich da nicht am Herd stehe... Also bei uns Zuhause ist das so, dass wir mal abends zusammen essen und kochen.

00:21:59: Aber weißt du, du kannst natürlich nicht einen Unternehmen haben Und diese ganzen Dinge, ich habe ja auch noch ein Hund wie du auch.

00:22:07: Das ist er auch gut so.

00:22:09: aber natürlich sind das auch zwei Stunden am Tag die dafür auch investiert werden und es ist auch eine tolle Zeit für mich jeden Tag da im Wald zu sein oder in der Natur.

00:22:22: Mir fällt es unglaublich schwer kein schlechtes Gewissen zu haben wenn nicht gut für mich Sorge.

00:22:31: Wahnsinn!

00:22:34: Das ist ja eigentlich absurd, wenn man sich's mal so überlegt.

00:22:37: Weil auch die Kinder ja nichts davon haben, wenn ich als Mutter dann ausfalle.

00:22:43: Also das sieht man mal wie tiefgreifend diese Leistungsmuster sind.

00:22:48: Ich bin nämlich auch so ein Leistungs-Mensch und ich liebe es zu arbeiten.

00:22:55: Jetzt sind die Kinder größer, früher habe ich Teilzeit gearbeitet.

00:22:58: Jetzt kann ich wieder mehr machen, ich liebe das!

00:23:01: Ich bin da jetzt froh in der Phase auch was zu haben, dass mich so trägt.

00:23:08: Und trotzdem merke ich, wenn man jetzt so Ende vierzig ist muss man anders auch Sport machen also Krafttraining viel Eiweiß und auch viel mehr selber kochen.

00:23:19: Das lässt sich irgendwie ganz schwer kombinieren.

00:23:24: Also der Tag hat halt nur vierzehnzig Stunden.

00:23:28: Ja das ist ja mein Daily Business.

00:23:32: Deswegen bespreche ich es sehr hier!

00:23:34: Und ich würde ja lügen, wenn ich jetzt sage... Also bei mir ist das alles total easy.

00:23:39: Ja?

00:23:39: Ich finde es immer so schön, dass du das so ehrlich herumgehierst und auch sagst,... ...ich hatte ein schlechtes, fast schon schlechtes Gewissen!

00:23:51: Weil ich glaube, so geht's total vielen.

00:23:52: Deswegen find' ich diese Aussage,... ...das ist Arbeitszeit.

00:23:58: Also mein Sport aus meiner Arbeitszeit trifft eigentlich meine Reitung, meine Philosophie zu hundert Prozent.

00:24:04: Ich sage ja immer wirklich me first, und das musste ich auch lernen.

00:24:08: Aber wo ist da die Fein-Line?

00:24:13: Weißt du Me First kann ja auch schnell sein, dass jemand egozentriert ist und dann sagt Ja, aber ich sorg ja gut für mich selbst.

00:24:22: Weißt Du Wo ist da Die Fein Line zwischen?

00:24:25: Okay, ich achte auf mich, aber bin trotzdem kein Arsch Und Denk nur an mich Und mein Umfeld fällt hinten runter.

00:24:34: Das Gleichzusetzen mit... Also, das ist ein starker Glaubenssatz zu sagen.

00:24:39: Me First ist assoziiert oder korreliert direkt mit Egozentrik.

00:24:45: also nur weil ich mich selbst in den Mittelpunkt meines Lebens... Ich habe nur dieses eine Leben!

00:24:51: Ich hab' nicht noch einen Second und ein Third und was weiß ich?

00:24:54: Was

00:24:54: live?!

00:24:55: So mehr als erste aufgebraucht und ich brauch's zweite raus.

00:24:59: Ich hatte nur dieses Eine Leben.

00:25:01: Okay, vielleicht anders.

00:25:02: Entschuldigung dass ich hier unterbreche.

00:25:03: Wie kann man nie first geschickt kombinieren mit?

00:25:09: Ich bin trotzdem empathisch.

00:25:11: Ich sehe die anderen immer noch.

00:25:15: Also das

00:25:16: also für mich hat das eine mit dem anderen tatsächlich wenig zu tun.

00:25:19: deswegen finde ich das ganz spannend Dass es bei dir direkt so ne Verknüpfung ist dass wenn du dich in den mittelpunkt eines lebensstellst so sagst nie first dass es automatisch ein hergeht mit Die anderen könnten ja hinten runterfallen.

00:25:33: Ja, für mich ist es so.

00:25:35: Das ist tatsächlich... Ich glaube das ist der Kern des Problems?

00:25:37: Ja!

00:25:38: Der Kern des Probleme... Also sorry wenn ich das jetzt wieder so genderer und das irgendwie männlichem weiblich aber das ist auch meine Erfahrung mit meiner Arbeit.

00:25:46: Frauen sind keine kleinen Männer und Männer sind nicht irgendwie ...ja also wir sind wirklich komplett verschieben.

00:25:52: Was du gerade formulierst ist ein klassisches Frauendenken weil wir immer in der Fürsorge für andere sind ohne dass wir überhaupt darum gebeten werden.

00:26:02: Teilweise, also das ist einfach auch in uns angelehnt ja?

00:26:06: Das es ein intrinsisches Bedürfnis, dass es allen gut geht!

00:26:10: Dass die Sippe versorgt ist... Also wir dürfen ja immer mal schauen wo kommen wir her?

00:26:17: und dadurch gibt's natürlich die Störfelder mit der heutigen Zeit weil wir einfach nicht mehr so leben wie in der Steinzeit.

00:26:23: aber wir sind noch Steinzeitmenschen in unserer Veranlagung.

00:26:29: Und ich finde das spannend, weil jetzt schau dir mal Männer an.

00:26:32: Die sind nicht so sehr direkt in diesem, wenn ich nie first denke um nie-first Handler fallen alle Renten runter.

00:26:42: Das eine geht doch auch mit dem anderen.

00:26:44: Ja, ja, aber ich kenne es auch.

00:26:46: Ich kenne das auch und es ist tatsächlich spannend, finde ich, weil nur weil du gut für dich sorgst Und nur weil es dir wichtig ist, dass es dir gut geht und das sollte ja die Basis sein.

00:27:01: Also das ist der Basisachhalt!

00:27:03: Ja?

00:27:04: Und daran geknüpft ist ja, dass du automatisch ganz anders drauf bist, dass's dir viel besser geht, dass Du viel mehr Energie hast, dass Tu ganz anders einfach auch wieder Leistung bringen kannst... ...und dieses sich selbst ganz hinten anstellen is für mich der allergrößte Fehler.

00:27:23: stelle dich bitte ganz vorne hin, aber bitte nicht an letzte

00:27:26: Stelle.

00:27:26: Weil da fällst du immerhin runter.

00:27:28: Auch ein schönes Bild und ich glaube das ist auch ganz oft Und es ist auch sicherlich mein Thema wobei ich da schon besser geworden bin.

00:27:37: Aber das ist ein ganz holfiges Thema von Frauen wahrscheinlich und aber auch von Unternehmern.

00:27:43: Das sehe ich ja auch bei Männern gerade wenn die viele Mitarbeiter haben und dass sie sich dann immer hinten anstellen und auch sagen Ich kann jetzt nicht mich um mich selber kümmern.

00:27:55: Dafür ist es keine Zeit und das ist dann wahrscheinlich der Zeitpunkt, wo man's erst recht machen

00:27:59: müsste.".

00:28:00: Ja na klar!

00:28:02: Und weißt du ich?

00:28:04: Ausschliesslichkeit ist eh nicht gut.

00:28:08: also alles ist relativ und ich glaube es gibt Phasen da isst dafür kein Raum.

00:28:14: ja Es ist aber wichtig und dafür braucht´s wieder die Reflexion.

00:28:19: Du ziehst dich alleine nicht aus dem Shop.

00:28:22: Ja, und ich sage das auch immer auf meiner Website ist uralter Text, die ja so Websites veraltet.

00:28:28: aber da ist bei meiner about me Seite habe ich das vergleichen mit.

00:28:32: irgendwie hatte ich so unterbewusst die Hoffnung dass man wie so eine gute Fee kommt und kling macht und sagt, jetzt darfst du dich um dich kümmern.

00:28:40: Jetzt nach dem alles erledigt ist das wird nicht passieren es wird einfach nie passieren und es wird nie Phasen geben wo du von Grund auf sagst auch jetzt nehme ich mir mal Zeit.

00:28:51: Das ist auch bei mir mit diesen vielen Fristen die man immer hat wenn die frisst um es dann kümmere ich mich und dann entspanne ich mich kontinuierlich machen.

00:29:06: Ja, und ich glaube da ist aber dieser Glaubenssatz wirklich relevant zu schauen warum hat das eine mehr wert als das andere?

00:29:13: Warum ist das eine wichtiger als das anderen?

00:29:16: Wieso bewerte Ich meine Selbsthörsorge in welcher Form auch immer geringer

00:29:25: Als

00:29:25: die Leistung für mein Unternehmen?

00:29:27: natürlich kannst du jetzt wieder sagen gut damit verdiene ich mein Geld damit Klar, also in einem gewissen Maße ist es auch logisch.

00:29:36: Aber sich eben immer wieder hinten dranzustellen ist ein ganz, ganz falsches Signal für das gesamte System und fürs Nervensystem.

00:29:44: Und ich bin ja auch Hormoncoaching.

00:29:46: was ich momentan eigentlich permanent nur noch sehe, ist diese überregulierten Nerven-Systeme weil die Menschen gar nicht mehr runterkommen.

00:29:56: Und das hat sich jetzt natürlich nochmal, es ging los mit den Blackberries.

00:29:59: Dass dann die ganzen US-Unternehmen eingeführt haben am Wochenende keine Blackberries benutzen zu dürfen und an der Sperne auch eigen geworden sind.

00:30:06: Das ist jetzt durch die Smartphones natürlich alles explodiert.

00:30:09: Ja

00:30:10: mein Mann hat mir neulich auch erzählt was ein Bauer im Mittelalter, der hatte irgendwie so drei Bilder am Tag gesehen?

00:30:17: Die Kuh, die Wiese, der Hof!

00:30:23: haben so viele Bilder am Tag.

00:30:25: Und unser Hirn ist aber gar nicht so viel anders als das eines Bauern im Mittelalter, ja?

00:30:31: Deswegen kann ich mir das gut vorstellen mit der Überregulation und ich denke, Digital Detox ist doch auch das neue Wellness, ne?

00:30:41: Ja, und das halte ich auch für eigentlich völlig unrealistisch.

00:30:45: Weil wir müssen ja Wege finden um...mit diesen Tools, die wir ja auch brauchen.

00:30:50: Die wir auch nutzen, die uns hier auch ganz viel Segen bringen zu lernen damit umzugehen.

00:30:55: aber es macht vor allem hormonell was mit uns und Stress ist ja sowieso ein maßgeblicher Faktor der auf unser hormonelles System wirkt dass das wie Salzsäure für unseren Organismus?

00:31:06: Welche Hormone?

00:31:07: also Cortisol wahrscheinlich ne

00:31:10: genau Cortisol Dopamin natürlich auch Adrenalin Ja.

00:31:14: also es spielen ganz ganz viele Faktoren auf das gesamte Hormonsystem ein.

00:31:22: Und damit meine ich auch nicht nur die... Also mit Hormonen wird ja ganz schnell nur so dieser Bereich Sexualhormone verbunden, aber auch da, also es bedingt sich alles gegenseitig.

00:31:32: Es fängt schon bei der Ernährung an.

00:31:33: So eine fetarme Ernährungen ist für unser System ne Vollkatastrophe weil wir Fet brauchen um Hormone zu bilden und wenn das gar nicht erst gegeben ist dann wir hungern ja regelrecht aus.

00:31:46: Und das ist auch nicht nur Frauenthema.

00:31:48: Also Gott sei Dank hat ja das Thema Frauengesundheit immer mehr Einzug gehalten, in die öffentliche Wahrnehmung.

00:31:56: aber auch Männer kommen in Jardino Pause.

00:32:00: Das ist nichts Außergewöhnliches.

00:32:02: da darf man einfach mal hinschauen und dann ist eine ganz andere Leistungsfähigkeit wiedergegeben weil es ist ja nicht normal dass du nach so einem Arbeitstag einfach so platt bist das nix mehr geht Und das hat auch nichts mit dem Alter zu tun.

00:32:20: Da darf man mal hinschauen, da darf man sich Unterstützung holen und gut für sich sorgen!

00:32:25: Weil es lohnt sich!

00:32:27: Kriegst du ja hintnach um alles wieder zurück?

00:32:30: Wenn ich das aus unternehmerischer Perspektive beleuchte, dass ist eine der besten Investitionen die du tätigen kannst – mit einem Maximum an Return on Invest vor allem langfristig.

00:32:49: Und hast du so ein paar Alltags?

00:32:52: Also natürlich jetzt sich einen Sparing zu holen, sich begleiten zu lassen.

00:32:58: Gutzeitig an den Themen zu arbeiten und auch das ganzheitlich zu sehen ist eine Frage was sind aus deiner Sicht total hilfreiche Alltagsanpassungen die schon sehr helfen?

00:33:14: Also wenn du jetzt von Alltags an passst und sprichst, das ist sowieso etwas was ich ganz wichtig finde dass es Dinge sind die leicht umsetzbar sind.

00:33:20: Dass es nicht irgendwelche Tools sind ohne halbe Stunde Zeit für brauchste oder sonst Dinge.

00:33:25: Was ich gerade in dieser Nervensystem über Regulationszeit in der wir nun mal sind total wichtig finde ist bevor du ins Bett gehst nimm dir ein Block an deinen Nachtisch und schreib alles auf, was dir im Kopf rumschirrt.

00:33:42: Deine To-do's für morgen die ungelösten Themen.

00:33:44: Alles, was irgendwie dich begleitet und belastet.

00:33:51: Weil du holst es über das Schreiben aus deinem Kopf raus.

00:33:55: Wo ist es aus dem System raus?

00:33:57: Und gibts damit auch deinem System das Signal.

00:34:00: okay, es wird nicht vergessen!

00:34:03: Es ist alles aufgeschrieben.

00:34:05: Du kannst dich entspannen.

00:34:06: Das wäre ein toller Tipp.

00:34:07: Also ne, das ist wirklich eins der häufigsten Dinge die ich auch ausbeigreifend sage.

00:34:13: Hast du es mal aufgeschrieben?

00:34:14: Ja?

00:34:15: Oh nee!

00:34:16: Bevor

00:34:16: wir uns den so machen wollen... Weil gerade vor mir ins Bett gehen weil man ja das dann auch mit in den Schlafen

00:34:21: hat.

00:34:21: Ganz genau und das ist sehr oftmals ein Hauptkonflikt bei Menschen.

00:34:25: Das erlebe ich auch immer häufiger dass sie nicht mehr gut schlafen.

00:34:29: Es gibt die, die schlecht einschrafen weil die Gedanken so kreisen, es gibt aber auch die, die dann mitten in der Nacht wieder aufwachen.

00:34:37: Weil diese Tieflerphase einfach durch das nicht mehr ausgeschritte Metatronie hoch ist und sowas... Also da gibt's ja verschiedene Ansätze!

00:34:43: Und das Gleiche ist auch super easy, super banal, ganz wenige Machen.

00:34:50: Sorgens?

00:34:50: Me first.

00:34:51: Wirklich me first.

00:34:52: Das kann für jeden anders sein.

00:34:55: Der eine stellt sich einfach nur ans offene Fenster und atmet einmal tief durch Der andere guckt vielleicht, dass er vor dem ersten Kaffee mal drei Sonnengrüße macht.

00:35:04: Ja?

00:35:04: Der nächste geht vielleicht einfach mal barfuß über den Rasen.

00:35:08: Also es muss nichts Großes sein aber mal bewusst bei sich einchecken.

00:35:12: das kann zum Beispiel auch einfach anfangen indem ich mir die Frage stelle Guten Morgen lieber Körper!

00:35:17: Wie geht's dir eigentlich?

00:35:19: Das ist ja auch so was überhaupt erstmal wieder in Verbindung mit sich und seinem Körper zu kommen oder aus dich einfach mal zu fragen wie gehts mir eigentlich?

00:35:31: Was möchte ich heute, wie möchte ich heut in den Tag gehen?

00:35:35: Wer möchte ich Heute sein.

00:35:36: Wie Möchte Ich Heute Sein?

00:35:38: Ja auch so eine Intention Einfach zu Setzen Mit einer Intention In Den Tag Zu Gehen Verändert Alles

00:35:44: Und Nicht Gleiche Am Handy

00:35:46: Genau und Sofort Die Ersten Julien ist und sofort der erste Stress und sofort IrGendwie Wieder Dieses Gefühl von Oh mein Gott Das Grad Gestern wieder Da Ist.

00:35:57: Jetzt das ein Brustes Projekt Dann Läuft Es Und Das an.

00:36:00: Jetzt hat noch eine Mitarbeiterin gekündigt und das ist nur also so ein paar Supergaus.

00:36:05: Das kann ich alles gar nicht

00:36:06: schaffen.".

00:36:07: Dann komme ich zu diesem Zitat zurück, egal was du glaubst?

00:36:11: Du wirst recht behalten!

00:36:13: Ja….

00:36:14: Wichtig ist doch aber die Frage – ah, wieso glaubst du wirst es nicht

00:36:17: schaffen?!

00:36:17: Und wie kannst du dafür sorgen dass es im Endeffekt dieses Schaffen nicht im Vordergrund steht, sondern da steckt ja auch so ne Perfektion dahinter?

00:36:26: Also wie willst du's denn schaffen?

00:36:27: Willst du's ja perfekt machen in der

00:36:29: Regel!?

00:36:29: Reichen vielleicht auch achtzig Prozent.

00:36:32: Also kann ich einfach ein bisschen Druck rausnehmen, indem ich einfach mal mein Problem kurz angucke?

00:36:37: Einfach sage okay was sind die Fakten wie stellt sich's da?

00:36:40: wo will ich eigentlich hin?

00:36:41: gibt es eine Lösung da zwischen und wie komme ich dahin?

00:36:44: wow

00:36:45: Silvia also fand das jetzt schon sehr hilfreich werde noch viel nachdenken schön.

00:36:54: Also ich übernehme auf jeden Fall das mit dem Abends aufschreiben.

00:36:57: Ich schreibe schon die Dinge auch, aber nicht abends im Formel ins Bett gehen

00:37:01: und

00:37:02: ja, ich hoffe dass wir unsere Hörerinnen ein bisschen abholen konnten, dass man da auch was machen kann auf frühzeitig.

00:37:09: Ich würde auf jeden fall natürlich meine Daten auch verlinken in die Show

00:37:13: noch sehen.

00:37:14: Und danke dir von Herzen, dass du heute hier warst und jetzt halt genommen hast für uns.

00:37:19: Danke dir!

00:37:19: Es war mir eine große Freude ich liebe es über diese Themen zu sprechen und wenn ich dich jetzt schon inspirieren konnte das ist großartig und vielleicht ja auch den ein oder anderen einfach die Dinge vielleicht auch mal anders zutragen, meine andere Brille aufzusetzen.

00:37:33: Danke Dir!

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